Frühtracht
Hell und mild, oft mit Raps, Obstblüte und Löwenzahn. Wird schnell fein-cremig und lässt sich gut streichen.
- Ernte
- Mai / Juni
- Glas
- 250 g · 5,00 € (20,00 €/kg)
Blüten-, Wald- und Wabenhonig, feine Mischhonige, Kerzen aus Bienenwachs und Propolis. Alles von unseren eigenen Völkern rund um Germering und Alling, geschleudert und abgefüllt bei uns zu Hause.
Auch heuer stehen wir vom 27. bis 29. November 2026 mit unserem Stand am Allinger Christkindlmarkt. Mit Honig, Honigmischungen, Wichtel-Kerzen aus Bienenwachs und Geschenken. Wir freuen uns auf euer Kommen!
„GeiLa“ ist aus zwei bayerischen Hausnamen entstanden: „Gei“ vom Hausnamen Geiger und „La“ vom Hausnamen Lambert. Hausnamen gehören in Bayern seit Generationen zu einem Anwesen, oft länger als jeder Familienname. Gegründet haben wir die Imkerei 2023 zu zweit, heute führt sie Familie Pförtsch allein weiter.
Seitdem ist aus einer Handvoll Völker eine richtige kleine Imkerei geworden. Wir imkern in Dadant-Beuten, schleudern unseren Honig selbst, füllen jede Charge rückverfolgbar ab und arbeiten an Bienen, die mit der Varroamilbe besser zurechtkommen.
Unsere Stände stehen rund um Germering und Alling. Der Honig schmeckt nach dem, was hier blüht.
Kalt geschleudert, nur gesiebt, nicht erhitzt. So bleiben Aroma und Enzyme erhalten.
Regelmäßige Varroa-Kontrollen und Auslese auf widerstandsfähige Völker.
Vom Rapsfeld im Frühjahr bis zum Christkindlmarkt im Advent.

















Unsere Bienen fliegen dort, wo ihr wohnt. Sie bestäuben die Obstbäume in euren Gärten, den Raps auf den Feldern und die Linden an der Straße. Und genau danach schmeckt unser Honig.
Etwa 40 Prozent des Honigs, der in Deutschland gegessen wird, stammt auch von hier. Der Rest wird importiert. Pro Kopf ist das rund ein Kilo im Jahr.
Quelle: Bundeslandwirtschaftsministerium, 2023Wer regionalen Honig kauft, hält Bienen in der Gegend. Die sorgen für Äpfel, Kirschen und Beeren in Gärten und Streuobstwiesen rund um Germering und Alling.
Kein Container, kein Zwischenhändler, keine Abfüllfabrik. Vom Bienenstand geht der Honig zu uns in die Küche und von dort ins Hütterl.
Jedes Glas finanziert gesunde Völker, Varroa-Kontrollen und unsere Zucht von widerstandsfähigeren Bienen, hier in der Gegend.
Fragen zur Sorte, zur Ernte oder zu den Bienen? Sprecht uns an, am Hütterl, am Christkindlmarkt oder per Mail.
Jede Sorte hängt davon ab, was gerade blüht. Deshalb ist nicht immer alles da. Was aktuell vorrätig ist, seht ihr im Shop oder am Honighütterl.
Hell und mild, oft mit Raps, Obstblüte und Löwenzahn. Wird schnell fein-cremig und lässt sich gut streichen.
Kräftiger und dunkler, aus Linde, Klee und Sommerblüten. Bleibt länger flüssig.
Dunkel, würzig und malzig. Nicht jedes Jahr zu haben, weil er vom Honigtau der Bäume abhängt.
Honig, so wie die Bienen ihn verdeckelt haben, in der Naturwabe aus reinem Bienenwachs. Das Wachs kann mitgegessen werden.
Unser Honig, verfeinert mit ausgewählten Zutaten, zum Beispiel Honignüsse. Die Sorten wechseln mit der Saison, ideal zum Verschenken oder fürs Frühstück.
Gegossen aus eigenem Bienenwachs, in vielen Motiven, von schlicht bis Wichtel. Bienenwachs brennt ruhig und duftet leicht nach Honig.
Propolis ist das Harz, mit dem die Bienen ihren Stock abdichten. Wir ernten es in kleinen Mengen direkt von unseren Völkern.
Honig, Kerze und Mischhonig zusammengestellt, für Geburtstage, Weihnachten oder als Dankeschön. Gern auch nach euren Wünschen.
Alle Honige mit Chargennummer und Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Glas. Größere Mengen auf Anfrage.
Honig gehört zu den am häufigsten gefälschten Lebensmitteln. Meist wird er mit billigem Zuckersirup aus Reis, Weizen oder Zuckerrüben gestreckt. Von außen sieht man das nicht, im Glas aber fehlt einiges.
Bei einer EU-weiten Kontrolle fielen 147 von 320 Honigproben aus Drittländern auf, weil sie vermutlich mit Zuckersirup gestreckt waren.
Quelle: EU-Aktion „Aus den Bienenstöcken“, Proben 2021/22Jede Pflanze hat eigene Pollenkörner. Im Labor zeigen sie, welche Blüten die Bienen besucht haben und aus welcher Gegend der Honig stammt. Sirup hat keine.
Gute Fälschungen fallen bei diesen Tests nicht auf. Sicher erkennt man sie nur im Labor. Der einfachste Schutz: Honig dort kaufen, wo man weiß, wer ihn geerntet hat.
Seit dem 14. Juni 2026 müssen Honigmischungen alle Herkunftsländer mit ihrem Anteil in Prozent nennen. Die alte Sammelangabe „Mischung von Honig aus EU- und Nicht-EU-Ländern“ reicht bei neu etikettierter Ware nicht mehr. Steht nur ein Land drauf, kommt der Honig auch nur aus diesem Land. Bei uns steht dort: Deutschland. Genauer gesagt Germering und Alling.
Honig ist Saisonware. So sieht das Jahr bei uns in Alling ungefähr aus.
Die Völker wachsen, die ersten Honigräume kommen drauf. Raps und Obstblüte bringen die Frühtracht.
Zweite Ernte im Juli. Danach wird gefüttert und gegen die Varroamilbe behandelt.
Die Bienen ruhen in der Wintertraube. Wir schmelzen Wachs, gießen Kerzen und füllen Honig ab.
Vier kurze Seiten über das Leben unserer Bienen, mit Zeichnungen aus unserer Imkerei.
Ein Bienenvolk ist wie ein einziger Organismus. Im Sommer leben in einer unserer Beuten 30.000 bis 50.000 Bienen, im Winter schrumpft das Volk auf etwa 10.000.
Die Königin ist die einzige Biene, die befruchtete Eier legt, in der Hochsaison bis zu 2.000 am Tag. Das ist mehr als ihr eigenes Körpergewicht. Sie kann vier bis fünf Jahre alt werden.
Die Arbeiterinnen sind ebenfalls Weibchen und erledigen alles andere: putzen, füttern, bauen, bewachen und sammeln. Eine Sommerbiene lebt nur etwa sechs Wochen, eine Winterbiene bis zu sechs Monate.
Die Drohnen sind die Männchen. Sie haben keinen Stachel, sammeln keinen Nektar und sind nur für die Paarung da. Im Spätsommer werfen die Arbeiterinnen sie aus dem Stock, die sogenannte Drohnenschlacht.
Eine Arbeiterin durchläuft in ihrem kurzen Sommerleben fast alle Berufe im Stock. Welche Aufgabe sie übernimmt, hängt vor allem von ihrem Alter ab, denn ihre Drüsen entwickeln sich nacheinander.
In den ersten Tagen putzt sie Zellen. Dann wird sie Ammenbiene und füttert die Larven mit Futtersaft aus ihren Kopfdrüsen. Mit etwa zwei Wochen schwitzt sie Wachsplättchen aus und wird Baubiene. Kurz vor dem Ausfliegen steht sie als Wächterin am Flugloch.
Erst die letzten zwei bis drei Wochen ihres Lebens ist sie Sammlerin. Die Flüge sind anstrengend: Am Ende sind ihre Flügel ausgefranst, und sie stirbt meist draußen im Feld.
Fehlt im Volk eine Gruppe, springen andere ein. Die Altersgrenzen sind also Richtwerte, kein fester Fahrplan.
Die Sammlerin saugt Nektar aus den Blüten oder Honigtau von Bäumen und trägt ihn im Honigmagen heim. Schon unterwegs mischt sie Enzyme aus ihren Drüsen dazu.
Im Stock wird der Saft von Biene zu Biene weitergegeben. Dabei spalten die Enzyme den Zucker auf, und Wasser verdunstet. Die Bienen fächeln mit den Flügeln, damit warme, trockene Luft durch den Stock zieht.
Ist der Wassergehalt unter etwa 18 Prozent gesunken, verschließen sie die Zelle mit einem Wachsdeckel. Genau dieser Deckel sagt uns Imkern: Der Honig ist reif. Wir entdeckeln die Waben, schleudern sie, sieben den Honig und füllen ihn ab.
Beim Wabenhonig lassen wir den letzten Schritt einfach weg. Ihr bekommt die verdeckelte Wabe so, wie die Bienen sie gebaut haben.
Hat eine Sammlerin eine gute Futterquelle gefunden, teilt sie das ihren Schwestern mit, und zwar im Dunkeln auf der senkrechten Wabe.
Liegt die Quelle nah am Stock, tanzt sie einen einfachen Rundtanz: Hier in der Nähe gibt es etwas. Liegt sie weiter weg, tanzt sie eine Acht mit einem geraden Mittelstück, auf dem sie mit dem Hinterleib wackelt. Das ist der Schwänzeltanz.
Der Winkel des Mittelstücks zur Senkrechten entspricht dem Winkel zwischen Sonne und Futterquelle. Tanzt sie gerade nach oben, heißt das: Fliegt direkt auf die Sonne zu. Die Dauer des Schwänzelns verrät die Entfernung, je länger, desto weiter.
Den Duft der Blüte riechen die anderen Bienen an der Tänzerin. So finden sie die richtige Pflanze.
Unser Selbstbedienungs-Stand vor dem Haus. Rund um die Uhr geöffnet, bezahlt wird in die Kasse.
Parsbergstr. 6, 82239 Alling
Im Advent findet ihr uns mit eigenem Stand am Allinger Christkindlmarkt: Honig, Honignüsse, Wichtel-Kerzen aus Bienenwachs und fertige Geschenke.
2026: Fr 27. bis So 29. November
Honig und Kerzen bestellen und abholen oder liefern lassen.
Zum ShopGrößere Mengen, Geschenksets, Wabenhonig oder Propolis: schreibt uns oder ruft an, wir legen es euch zurück.
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